EU stellt Defizitverfahren gegen Griechenland ein

EU stellt Defizitverfahren gegen Griechenland ein
EU stellt Defizitverfahren gegen Griechenland ein
Acht Jahre nach dem Beginn der dramatischen Finanzkrise in Griechenland hat die Europäische Union ihr Defizitverfahren gegen Athen eingestellt. Den Beschluss fasste der EU-Ministerrat am Montag. „Nach vielen Jahren ernster Schwierigkeiten sind Griechenlands Finanzen jetzt in viel besserem Zustand“, erklärte der estnische Minister Toomas Tõniste als derzeitiger Ratsvorsitzender. Die EU-Kommission begrüßte den Schritt.

Die Länder der Eurozone dürfen im Staatshaushalt nicht mehr als drei Prozent Neuverschuldung ausweisen, gemessen an der gesamten Wirtschaftskraft. Weil Griechenland drastisch darüber lag, wurde im Jahr 2009 das Strafverfahren eingeleitet, das letztlich zu Bußgeldern hätte führen können. (dpa)

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