Hobby-Archäologe entdeckt möglicherweise Spuren von Hitlers Atombombe

Hobby-Archäologe entdeckt möglicherweise Spuren von Hitlers Atombombe
Hobby-Archäologe entdeckt möglicherweise Spuren von Hitlers Atombombe
Der 64-jährige deutsche Schatzgräber Bernd Thälmann hat in der Nähe der Stadt Oranienburg einen Gegenstand entdeckt, der ein Bauelement für eine Atombombe aus der Nazi-Zeit sein könnte. Dem Amateurarchäologen zufolge ist das von ihm gefundene radioaktive Metallstück ein Beweis für das Bestehen eines geheimen Forschungszentrums, wo während des Zweiten Weltkrieges Atomwaffen entwickelt wurden.

Nach Angaben von Medien brachte der Mann seinen Fund nach Hause. Erst nach ein paar Tagen und Recherche zur Beschaffenheit des Gegenstandes, wurde ihm die mögliche Gefahr bewusst und er informierte die lokalen Behörden. Wegen der radioaktiven Strahlung evakuierte die Polizei 15 Einwohner der Nachbarhäuser. Der Gegenstand wurde ein einem Bleibehälter untergebracht und in ein Labor transportiert. Gegen Thälmann wurde ein Strafverfahren wegen des Besitzes von radioaktiven Materialien eingeleitet. Der Mann weigert sich, den genauen Fundort preiszugeben.

Laut Polizeiangaben kann nicht ausgeschlossen werden, das ein Zusammenhang mit der früheren Geschichte Oranienburgs (Auer-Werke) besteht. Die weiteren Ermittlungen führt das Landeskriminalamt Brandenburg durch. Gemeinsam mit der Staatsanwaltschaft Neuruppin wird hier jetzt auch die rechtliche Bewertung geprüft.

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