Riss im Staudamm: Behörden in Puerto Rico evakuieren 320 Menschen

Riss im Staudamm: Behörden in Puerto Rico evakuieren 320 Menschen
Riss im Staudamm: Behörden in Puerto Rico evakuieren 320 Menschen (Symbolbild)
Auf der Karibikinsel Puerto Rico hält ein Riss in einem großen Staudamm die Menschen weiter in Atem. 320 Menschen sind aus den besonders gefährdeten Gebieten am See Guajataca im Nordwesten der Insel in Sicherheit gebracht worden. Die örtlichen Behörden beobachten weiterhin einen Riss in der Mauer, der etwa 60 Zentimeter lang ist. Nach Angaben der Zeitung El nuevo dia sind insgesamt 70.000 Menschen bedroht.

Gleich nach der Entdeckung des Risses am Freitag seien die unmittelbar von einer möglichen Überflutung gefährdeten Viertel in den Orten Isabela und Quebradillas evakuiert worden. Es sei nicht nötig gewesen, die beiden Gemeinden komplett zu räumen, sagte Juan Vargas vom Gesundheitsamt der Stadt Isabela gegenüber der Zeitung El Nuevo Día. Kurz zuvor war Hurrikan "Maria" über das US-Außengebiet gezogen und hatte schwere Verwüstungen hinterlassen. Nach offiziellen Angaben forderte die Naturgewalt bisher sechs Menschenleben. Die Zahl der Opfer könnte laut Medienberichten bei 13 liegen. US-Präsident Donald Trump rief den Katstrophenzustand für Puerto Rico aus. (dpa)

Mehr lesen:  Hurrikan-Hilfe: Bundeswehr fliegt mehr als 300 Menschen aus Karibik-Region aus