NATO richtet in Afghanistan Zentrum für Verwundete ein

NATO richtet in Afghanistan Zentrum für Verwundete ein
NATO richtet in Afghanistan Zentrum für Verwundete ein (Symbolbild)
Die NATO hat beschlossen, in Afghanistan ein Rehabilitationszentrum für verwundete Soldaten und Zivilisten zu bauen. Die Reha-Abteilung für 100 Patienten wird im Militärkrankenhaus Sardar Mohammad Daud Chan in der Hauptstadt Kabul entstehen und umgerechnet 45 Millionen Euro kosten. Zudem sollen Wohnräume für 20 Studentinnen der Afghanischen Medizinakademie eingerichtet werden.

Die Einrichtung sei ein Beispiel für Investitionen und Engagement der NATO-Länder und Partner, um der afghanischen Regierung zu helfen, notwendige Versorgung bieten zu können, sagte der höchste zivile Vertreter des Militärbündnisses in Afghanistan, Cornelius Zimmermann. Das Militärhospital Sardar Mohammad Daud Chan gilt als eines der besten für afghanische Soldaten und Polizisten sowie ihre Angehörigen. Wie aus dem jüngsten Quartalsbericht des Sonderinspekteurs des US-Senats für den Wiederaufbau in Afghanistan hervorgeht, sind in den ersten vier Monaten des Jahres 2.531 afghanische Sicherheitskräfte bei Anschlägen oder Gefechten getötet und weitere 4.238 verwundet worden. (dpa)

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