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Kriegsszenen in Rio de Janeiro: Militär besetzt Favela

Kriegsszenen in Rio de Janeiro: Militär besetzt Favela
Kriegsszenen in Rio de Janeiro: Militär besetzt Favela
In der größten Favela von Rio de Janeiro ist die Gewalt zwischen Drogenbanden und den Sicherheitskräften eskaliert. Die Behörden schickten am Freitag in das Armenviertel Rocinha mit geschätzt mehr als 70.000 Einwohnern 950 Soldaten, nachdem der Gouverneur des Bundesstaates Rio de Janeiro, Luiz Fernando Pezao, rasche Unterstützung angefordert hatte.

Über der Favela Rocinha kreisten Hubschrauber. In den Schulen der Umgebung wurde der Unterricht abgesagt. Ein großes Polizeiaufgebot schützte auch eine nahe der Favela gelegene Metrostation, damit tausende Musikfans zum Festival "Rock in Rio" im Stadtteil Barra anreisen konnten. Auch in Favelas im Norden der Stadt kam es zu Feuergefechten. Zwei Jugendliche wurden verletzt.

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Seit den Olympischen Spielen vor rund einem Jahr hat sich die Lage in Rio de Janeiro dramatisch verschlechtert. Im ersten Halbjahr wurden im Bundesstaat 2.723 Menschen getötet - 10,2 Prozent mehr als im Vorjahreszeitrum. Wegen der Lage brachen auch die Tourismuszahlen ein, die Auslastung der Hotels in der 6,5-Millionen-Metropole lag der Tourismusbehörde zufolge zuletzt bei unter 50 Prozent. Viele der Favelas sind rechtsfreie Räume - kriminelle Banden steuern von hier den Drogen- und Waffenhandel und finanzieren sich darüber. (dpa)

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