Auch Digitalwährung kann gefälscht werden: Scheinkryptowährung in der Schweiz aus Verkehr gezogen

Auch Digitalwährung kann gefälscht werden: Scheinkryptowährung in der Schweiz aus Verkehr gezogen
Auch Digitalwährung kann gefälscht werden: Scheinkryptowährung in der Schweiz aus Verkehr gezogen (Symbolbild)
Die Eidgenössische Finanzmarktaufsicht (FINMA) in der Schweiz hat die Tätigkeit des Vereins Quid pro quo eingestellt, der seit über einem Jahr mit der Scheinkryptowährung E-Coin handelte. In diesem Zeitraum nahm diese Firma ungefähr 4,2 Millionen US-Dollar von einigen hundert Nutzern entgegen.

Die Quid pro quo-Transaktionen seien gesetzwidrig, weil dieser Verein über keine behördliche Genehmigung für die Finanztätigkeit verfüge, unterstrich die schweizerische Finanzmarktaufsichtsbehörde. Da E-Coin nicht mithilfe von der Blockchain-Technologie, also kryptografischen Verkettung, gespeichert und nur lokal auf den Quid pro quo-Servern aufbewahrt wurde, sei es keine echte Digitalwährung, betonte die FINMA. Gleichzeitig ermittelt die Behörde elf andere Fälle, die im Zusammenhang mit weiteren Scheinkryptowährungen stehen könnten.

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