Ungarn: Stacheldrahtzaun führt zu fast hundertprozentigem Rückgang illegaler Migration

Ungarn: Stacheldrahtzaun führt zu fast hundertprozentigem Rückgang illegaler Migration
Ungarn schreibt Stacheldrahtzaun fast hundertprozentigen Rückgang illegaler Migration zu
Seit dem Jahr 2015 ist der Zustrom von illegalen Migranten in Ungarn um 99,7 Prozent zurückgegangen. Der beinahe komplette Stopp der Einwanderung aus den benachbarten Ländern soll dem Stacheldrahtzaun an den kroatischen und serbischen Grenzen zu verdanken sein. Ein Viertel der staatlichen Grenze wurde mit einem Zaun geschützt.

Die Anzahl erfolgreicher Versuche, die Grenze illegal zu überqueren, sei von 391.000 im Jahre 2015 auf 18.236 im Jahre 2016 und auf 1.184 im Jahre 2017 gesunken, teilte der Sicherheitsberater des ungarischen Ministerpräsidenten Gyorgy Bakondi bei einer Pressekonferenz mit, die den zweiten Jahrestag der Schließung der staatlichen Grenze zu Serbien am 15. September kennzeichnete. Das System der technischen Sperren sei der Schlüssel zum Erfolg der Grenzsicherheit, unterstrich Bakondi.

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