Russlands Verteidigungsministerium dementiert Hubschrauberattacke auf Zuschauer bei "Zapad 2017"

Russlands Verteidigungsministerium dementiert Hubschrauberattacke auf Zuschauer bei "Zapad 2017"
Das russische Verteidigungsministerium dementiert Meldungen, wonach ein Ka-52-Hubschrauber während der laufenden Militärübung "Zapad 2017" aus Versehen Zuschauer mit Luft-Boden-Raketen angegriffen haben soll. Ein entsprechendes Video kursiert derzeit in den sozialen Medien.

Am 18. September hat es bei dem Durchspielen von praktischen Handlungen im Rahmen der gemeinsamen strategischen Übung Zapad 2017 keine mit der Arbeit der Luftstreitkräfte verbundenen Vorfälle gegeben. Alle in sozialen Netzwerken verbreiteten Meldungen über Schüsse auf eine Gruppe von Journalisten und eine großen Zahl an Schwerverletzten sind entweder eine vorsätzliche Provokation oder eine persönliche Dummheit", hieß es am Dienstag aus der Pressestelle des Militärkreises West.

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Nach Angaben des Verteidigungsministeriums soll sich der gefilmte und in sozialen Netzwerken veröffentlichte Zwischenfall bei einem anderen Militärmanöver ereignet haben. Allerdings wurden weder Ort noch Datum weiter konkretisiert.

Das Angriffssystem des Hubschraubers nahm eine falsche Zielerfassung vor. Eine Luft-Boden-Rakete zerstörte dabei einen geparkten LKW, Personen kamen dabei aber nicht zu Schaden", so das Ministerium abschließend. 

Das russische Onlineportal Life.ru hat zudem ein Video veröffentlicht, welches den Vorfall aus der Cockpit-Perspektive zeigen soll: 

Ein weiteres soll den Schaden nach dem Fehlschuss dokumentieren: