Laute Totenklagen und Selbstverstümmelung verboten - Neue Regeln für Trauernde in Tadschikistan

Laute Totenklagen und Selbstverstümmelung verboten - Neue Regeln für Trauernde in Tadschikistan
Beerdigung-Anweisung in Tadschikistan veröffentlicht: Laute Totenklagen verboten (Symbolbild)
Im vorwiegend muslimischen Tadschikistan ist eine Anweisung für Beerdigungen veröffentlicht worden, die ausführlich erklärt, wie die Bürgerinnen und Bürger des zentralasiatischen Landes Trauerzeremonien durchführen und Beileid ausdrücken sollen. Die Anweisung wurde vom tadschikischen Rat für religiöse Angelegenheiten, wie dem Rat der Religionsgelehrten des Islam und dem Islamischen Studienzentrum erarbeitet.

Jetzt sollen die Beerdigungs- und Trauerrituale den Regeln der hanafitischen Rechtsschule des sunnitischen Islams oder den Traditionen der in Tadschikistan ansässigen Volksgruppen entsprechen. Während der Trauer darf man zwar weinen, aber laut zu klagen, Erde auf den Kopf zu streuen, sich das Gesicht zu zerkratzen oder sich das Haar herauszureißen ist nicht mehr gestattet. Außerdem sollen alle Rituale ohne Schlachtung von Tieren durchgeführt werden.

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