Russlands Verteidigungsministerium verneint Attacke gegen Syriens Opposition bei Deir ez-Zor

Russlands Verteidigungsministerium verneint Attacke gegen Syriens Opposition bei Deir ez-Zor
Russlands Verteidigungsministerium leugnet Attacke gegen Syriens Opposition bei Deir ez-Zor
Das russische Verteidigungsministerium hat die Anschuldigungen des Pentagons zurückgewiesen, wonach russische Kampfflugzeuge bei dem ostsyrischen Deir ez-Zor "US-Partner" angegriffen haben sollen. Moskau habe Washington im Voraus über die Grenzen der Militäroperation im Osten Syriens informiert, erklärte der Sprecher der russischen Militärbehörde, Generalmajor Igor Konaschenkow.

Ihm zufolge fliege die russische Luftwaffe ihre Präzisionsangriffe nur auf erkundete und über mehrere Kanäle bestätigte Ziele in dem Gebiet, das von der Terrormiliz "Islamischer Staat" beherrscht wird. In erster Linie zerstöre man dabei die Artillerie-Stellungen der Extremisten beiderseits des Euphrats, die Syriens Regierungstruppen beschießen.

In der letzten Zeit habe die Aufklärung keine Gefechte zwischen den IS-Terroristen und bewaffneten Vertretern einer Drittseite registriert. Wie angebliche Oppositionelle oder Militärberater aus Ländern der Internationalen Koalition kampflos in die Formationen der Terrormiliz hätten gelangen können, diese Frage könnten nur Vertreter der Internationalen Koalition selbst beantworten, so Igor Konaschenkow.

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Zuvor hatten die von den USA unterstützten Syrischen Demokratischen Kräfte (SDF) erklärt, angeblich von russischen Jets beschossen worden zu sein. Bei dem Angriff in der Nähe der Stadt Deir ez-Zor seien sechs Kämpfer verletzt worden. Auch die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte berichtete über den Luftangriff, ließ aber offen, ob russische oder syrische dafür verantwortlich waren. (RIA Nowosti/dpa)

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