Nach Anschlag in London: Polizei macht "Jagd" auf Verdächtige

Nach Anschlag in London: Polizei macht "Jagd" auf Verdächtige
Nach Anschlag in London: Polizei macht "Jagd" auf Verdächtige
Nach dem Anschlag auf die Londoner U-Bahn hat die britische Regierung die Sicherheitsvorkehrungen im Land verschärft. In Großbritannien gilt inzwischen die höchste Terrorwarnstufe. Die Polizei fahnde mit Hochdruck nach dem Täter oder den Tätern. Es werde "Jagd auf Verdächtige" gemacht, sagte Scotland Yards Anti- Terror-Chef Mark Rowley. Einzelheiten zu den Verdächtigen oder der Bombe wollte Rowley aus ermittlungstaktischen Gründen nicht nennen.

Bei der Explosion einer selbstgebauten Bombe in einer voll besetzten U-Bahn nahe der oberirdischen Haltestelle Parsons Green waren am Freitag mindestens 29 Menschen verletzt worden. Der Sprengsatz explodierte gegen 08.20 Uhr mitten im morgendlichen Berufsverkehr. Augenzeugen berichteten von einem lauten Knall und einer "Feuerwand" beziehungsweise einem "Feuerball" in der Bahn. Die Haltestelle wurde am frühen Samstagmorgen wieder für den Betrieb freigegeben.

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Die IS-Terrormiliz reklamierte den Anschlag für sich. Ein Kämpfer des Islamischen Staates habe die Tat ausgeführt, meldete das IS-Sprachrohr Amak am Freitagabend im Internet. Das Schlimmste komme jedoch noch, hieß es über die üblichen Kanäle, über die der IS auch in der Vergangenheit schon Anschläge für sich reklamiert hatte. (dpa)

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