Russland und ExxonMobil einigen sich im Streit um "Sachalin I"

Russland und ExxonMobil einigen sich im Streit um "Sachalin I"
Russland und ExxonMobil einigen sich im Streit um "Sachalin I"
Die russische Regierung hat mit der Tochtergesellschaft des US-amerikanischen Mineralkonzerns ExxonMobil, Exxon Neftegas Ltd., einen Vergleichsvertrag im Gerichtsverfahren um die Produktionsverteilung im Rahmen des Projekts "Sachalin I" abgeschlossen. Die entsprechende Regierungsanordnung, unterzeichnet vom russischen Ministerpräsidenten Dmitri Medwedew, wurde auf dem offiziellen Internetportal des russischen Rechtsinformationssystems veröffentlicht.

Die Klage gegen Russland hatte der Konzern im Jahr 2015 erhoben. Der Kläger forderte, den Steuersatz von 35 auf 20 Prozent zu senken. Die russische Regierung lehnte die Forderung ab und wies darauf hin, dass der Steuersatz im Umfang von 35 Prozent vertraglich vereinbart wurde. Deshalb seien allfällige Änderungen nur aufgrund eines Gerichtsurteils möglich.    

"Sachalin I" ist ein Projekt zur Förderung von Erdöl und Erdgas bei der Insel Sachalin im Pazifischen Ozean in Russland. Es wird von verschiedenen Erdöl- und Erdgaskonsortien unter Führung von Exxon Neftegas Ltd., einer Tochterfirma von Exxon Mobil, durchgeführt.

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