Angst vor "russischer Aggression": Größte Militärübung seit 23 Jahren in Schweden gestartet

Angst vor "russischer Aggression": Größte Militärübung seit 23 Jahren in Schweden gestartet
Angst vor "russischer Aggression": Größte Militärübung seit 23 Jahren in Schweden gestartet
In Schweden findet derzeit das größte Militärmanöver seit Anfang des Jahrhunderts statt. Dessen Ziel ist es, die teilnehmenden Länder auf einen möglichen Angriff Russlands vorzubereiten. Die Zahl der Truppen in Schweden übertrifft die Teilnehmerzahl bei der russisch-weißrussischen Militärübung "Zapad 2017".

An der Militärübung "Aurora 17" beteiligen sich insgesamt 19.000 schwedische Truppen und 1.435 US-amerikanische Soldaten. In Schweden, das eigentlich nicht der NATO angehört, werden auch Truppen aus Dänemark, Estland, Finnland, Frankreich, Litauen, Norwegen und den USA Methoden aktiver Verteidigung gegen einen möglichen äußeren Feind einüben. Der Oberbefehlshaber der schwedischen Streitkräfte, Micael Bydén, erklärte, "Aurora 17" sei das größte und umfangreichste Militärmanöver seit 23 Jahren. Die Militärübungen würden in dem Kontext durchgeführt, dass die schwedischen Truppen ihre Heimat gegen einen militärischen Angriff von außen verteidigen sollten. Die einheimischen Behörden unterstrichen, dass sie sehr genau verfolgen würden, was Russland unternimmt. Schließlich habe das Land großen Einfluss auf die europäische Sicherheit.

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