Bundeswehr rettet 134 Flüchtlinge vor Libyens Küste

Bundeswehr rettet 134 Flüchtlinge vor Libyens Küste
Bundeswehr rettet 134 Flüchtlinge vor Libyens Küste (Symbolbild)
Ein Kriegsschiff der Bundeswehr hat im Mittelmeer 134 Flüchtlinge aus einem in Seenot geratenen Schlauchboot gerettet. Die Aktion fand bereits am Mittwoch rund 40 Kilometer nördlich der libyschen Küste statt. Unter den Geretteten waren vier schwangere Frauen sowie 17 Kinder und Jugendliche. Die Fregatte "Mecklenburg-Vorpommern" steuerte anschließend den italienischen Hafen Augusta an, um die Flüchtlinge den örtlichen Behörden zu übergeben.

Die Deutsche Marine beteiligt sich seit dem Jahr 2015 im Rahmen der EU-Operation Sophia an der Schleuserbekämpfung im Mittelmeer und hat seitdem insgesamt 21.492 Menschen aus Seenot gerettet.

Nach Angaben des Flüchtlingshilfswerks UNHCR sind in diesem Jahr bisher rund 129.000 Menschen über das Mittelmeer nach Europa geflüchtet. Mehr als 100.000 von ihnen kamen in Italien an. Im Vergleich zu den Vorjahren ging die Zahl der Flüchtlinge gerade in den Sommermonaten deutlich zurück. Im August dieses Jahres kamen 9.795 Menschen über das Mittelmeer nach Europa gegenüber 26.000 im Vorjahr. (dpa)

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