Je hungriger, desto haariger – Wissenschaftler beweisen Zusammenhang zwischen Hunger und Haarwuchs

Je hungriger, desto haariger – Wissenschaftler beweisen Zusammenhang zwischen Hunger und Haarwuchs
Je hungriger, desto haariger – Wissenschaftler beweisen Zusammenhang zwischen Hunger und Haarwuchs (Symbolbild)
Brasilianische Wissenschaftler haben bewiesen, dass das Hungern ein intensives Wachstum von Haaren auslöst. Die entsprechende Studie wurde in der Zeitschrift Cell Reports veröffentlicht. Der Zusammenhang kam zum Vorschein, als die Forscher zwei Gruppen von Mäusen beobachteten.

Die eine Kolonie hatte einen stark reduzierten Zugang zum Essen, während sich die andere normal ernähren konnte. Diejenigen Nagetiere, die nur 60 Prozent der normalen Tagesration bekamen, wogen nach einem halben Jahr zwar doppelt so wenig wie ihre Artgenossen aus dem Nebenkäfig. Dafür aber wurde ihre Haut dicker und die Behaarung dichter und länger. Außerdem nahm die Gesamtlänge der Blutgefäße in der Haut zu. Die Wissenschaftler erklärten die Veränderung mit einer Adaptation, die es den hungernden Mäusen ermöglichte, weniger Wärme zu verlieren, das heißt weniger Energie für die Thermoregulation zu verbrauchen. Der Studie zufolge dürften auch die Menschen einen ähnlichen Adaptationsmechanismus haben. (RIA Nowosti)

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