Nordkoreas Botschafter in Moskau: Pjöngjangs Atomprogramm ist Reaktion auf "feindliche US-Politik"

Nordkoreas Botschafter in Moskau: Pjöngjangs Atomprogramm ist Reaktion auf "feindliche US-Politik"
Nordkoreas Botschafter in Moskau: Pjöngjangs Atomprogramm sei Reaktion auf "feindliche US-Politik"
Nordkorea werde trotz verschärfter Sanktionen seine Politik nicht ändern, sagt Kim Jong Jun, der nordkoreanische Botschafter in Russland. Der Diplomat fügte hinzu, dass Nordkoreas Atomprogramm seinem Heimatland helfe, die feindliche Politik von Washington abzuhalten.

"Wir haben seit Jahrzehnten unter den US-Sanktionen gelebt. Aber wir haben alles erreicht, was wir wollten. Wenn sie darauf zählen, dass solche Sanktionen unsere Positionen erschüttern, ist das eine große Illusion", sagte Jong Jun den russischen Medien. "Die USA haben den UN-Sicherheitsrat zur Sanktionen-Resolution einfach gezwungen, wobei sie ihn als Werkzeug benutzen. Das ist illegal. Wir lehnen die Resolution ab und verurteilen sie". Der UN-Sicherheitsrat verhängte zuvor weitere härtere Strafmaßnahmen gegen Pjöngjang als Reaktion auf Nordkoreas jüngsten Atomwaffentest. Beschlossen wurden unter anderem ein Verbot von Textilimporten aus Nordkorea, ein Gasembargo sowie Beschränkungen bei Öllieferungen.

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