Telefongespräch zwischen Putin und Merkel: Ein Schritt weiter zu Blauhelmmission in Donbass

Telefongespräch zwischen Putin und Merkel: Ein Schritt weiter zu Blauhelmmission in Donbass
Telefongespräch zwischen Putin und Merkel: Schritt weiter zu Blauhelmmission in Donbass
Der russische Präsident Wladimir Putin hat in einem Telefongespräch mit der Bundeskanzlerin Angela Merkel die Lage in der Ostukraine sowie die Implementation des Minsker Abkommens besprochen. Das teilte der Pressedienst des Kremls mit. „Es wurde betont, dass jegliche Verletzung des Waffenstillstandes, der durch die Kontaktgruppe vereinbart und von den Staatschefs des Normandie-Quartetts unterstützt wurde, unzulässig ist“, hieß es im Pressebericht.

Außerdem erklärte sich Putin bereit, Vorschläge der Bundeskanzlerin zur künftigen UN-Blauhelmmission im Donbass in einem Resolutionsentwurf im UN-Sicherheitsrat zu berücksichtigen. Es geht darum, dass die Blauhelme OSZE-Beobachter nicht nur auf der Frontlinie schützen sollen, sondern überall, wo die OSZE-Mission im Einsatz ist.

Am 5. September hatte der russische Präsident Wladimir Putin eine UN-Resolution für Friedenstruppen im Kriegsgebiet Ostukraine angekündigt. Die UN-Friedenstruppen sollten die unbewaffnete Beobachtermission der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) entlang der Front schützen.

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