Großbritannien: Im Schulbeirat vertretener Kirchendiener muss wegen Kinder-Sexpuppe ins Gefängnis

Großbritannien: Im Schulbeirat vertretener Kirchendiener muss wegen Kinder-Sexpuppe ins Gefängnis
Ein ehemaliger Kirchendiener, der auch als Mitglied eines Schulrats in Großbritannien tätig war, ist zu 16 Monaten Gefängnis verurteilt worden, weil er eine lebensgroße Kinder-Sexpuppe aus China bestellt hatte.

David Turner aus der britischen Hafenstadt Ramsgate wurde im November 2016 festgenommen, nachdem Grenzsicherheitsbeamte eine für ihn bestimmte, anatomisch lebensecht nachgebildete Kinder-Sexpuppe abgefangen hatten. Im Laufe der Durchsuchung des Hauses des ehemaligen Kirchendieners wurde zwei weitere Kinder-Sexpuppen und auch 34.000 illegale Bilder gefunden, die Kinderpornografie darstellen. Die Polizei stieß auch auf mehrere von Turner geschriebene Geschichten, in denen es um den sexuellen Missbrauch von Kinder ging. Außerdem gestand der 72-jährige Brite, dass er auch Fotos von jungen Mädchen an öffentlichen Orten aufzunehmen pflegte. Nach seiner Festnahme musste Turner als Mitglied des Schulrats und als Kirchendiener zurücktreten. Nun verurteilte ihn ein englisches Gericht zu 16 Monaten Haft.

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