Mindestens sechs Tote nach Unwettern in Toskana

Mindestens sechs Tote nach Unwettern in Toskana
Mindestens sechs Tote nach Unwettern in Toskana
Nach Unwettern in Italien sind mindestens sechs Menschen in der Toskana gestorben. Zwei weitere Menschen wurden am Sonntag in der Gegend um die Stadt Livorno noch vermisst. "Livorno wurde verwüstet", twitterte Bürgermeister Filippo Nogarin.

Regen und Schlamm setzten die Stadt teils unter Wasser, schoben Autos an Häuser und richteten schwere Schäden an. Bäche verwandelten sich in Flüsse. Der Zivilschutz hatte vorher für die Region Ligurien die höchste Warnstufe ausgerufen. Im Sommer hatte Italien monatelang unter Dürre gelitten. An diesem Wochenende suchten nun das Land starke Regenfälle heim.

Eine Familie mit einem vierjährigen Kind kam im Untergeschoss ihrer Wohnung bei dem Unwetter ums Leben. Der Großvater konnte noch ein anderes Enkelkind retten, um dann in der Wohnung den anderen zur Hilfe zu kommen, wo er dann ebenfalls starb.

Auch in Rom, das seit Wochen von Wasserknappheit geplagt wurde, kamen am Sonntag Wassermassen vom Himmel und überschwemmten Straßen. U-Bahnlinien und Verkehrsachsen wurden gesperrt.

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