Rohingya-Rebellen in Myanmar erklären einmonatige Waffenruhe

Rohingya-Rebellen in Myanmar erklären einmonatige Waffenruhe
Rohingya-Rebellen in Myanmar erklären einmonatige Waffenruhe (Archivbild)
Rebellen der muslimischen Rohingya-Minderheit in Myanmar haben eine einseitige Waffenruhe erklärt. Die "humanitäre Pause" solle ab sofort einen Monat dauern und Hilfsorganisationen die Gelegenheit geben, sich um die Opfer des Konflikts im Bundesstaat Rakhine zu kümmern, teilte die "Arakan Rohingya Salvation Army" am Sonntag auf Twitter mit.

Die jüngste akute Gewaltwelle im südostasiatischen Land hatte Ende August mit Angriffen der Rebellengruppe auf Polizei- und Militärposten begonnen. Myanmars Armee antwortete nach eigenen Angaben mit einer "Räumungsaktion". Hunderte Menschen kamen ums Leben. Mindestens 270.000 Rohingyas flohen nach Angaben des UN-Flüchtlingshilfswerks UNHCR ins Nachbarland Bangladesch. Die Rohingyas werden im vorwiegend buddhistischen früheren Birma nicht als Staatsbürger anerkannt.

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