München 1972: Mahnmal zu Ehren der Olympia-Opfer eröffnet

München 1972: Mahnmal zu Ehren der Olympia-Opfer eröffnet
München 1972: Mahnmal zu Ehren der Opfer im Olympiapark eröffnet
Am 6. September, einen Tag nach dem 45. Jahrestag des Münchner Massakers, wird die Gedenkstätte zur Erinnerung an die Opfer des Attentats im Olympiapark in München eingeweiht.

Am 5. September 1972, während der ersten Olympischen Spiele auf deutschem Boden seit dem Zweiten Weltkrieg, überfielen Anhänger der palästinensischen Terrorgruppe Schwarzer September israelische Sportler im ihrem Wohnquartier, um Gefangene in Israel frei zu pressen. Elf Mannschaftsmitglieder wurden als Geiseln genommen. Bei dem Angriff selbst und bei dem gescheiterten Befreiungsversuch kamen alle 11 Geiseln, ein deutscher Polizist und fünf Terroristen ums Leben.

Das Denkmal kostete 2,34 Millionen Euro und wurde sowohl von Deutschland, als auch vom Internationalen Olympischen Komitee finanziert. Die Gedenkstätte wurde unter der Ägide des bayerischen Kultusministerium in enger Zusammenarbeit mit den Familienmitgliedern der Opfer, dem israelischen Generalkonsulat und dem Jüdischen Museum in München entworfen.

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