USA: Proteste gegen Trumps Stopp von "Dreamer"-Programm zum Schutz von jungen Immigranten

USA: Proteste gegen Trumps Stopp von "Dreamer"-Programm zum Schutz von jungen Immigranten
USA: Proteste gegen Trumps Stopp von "Dreamer"-Programm zum Schutz von jungen Immigranten
In Washington versammelten sich am Dienstag (Ortszeit) hunderte Demonstranten vor dem Weißen Haus, noch bevor Justizminister Jeff Sessions das von Präsident Donald Trump beschlossene Ende eines Programms zum Schutz von jungen Immigranten verkündete. In New York wurden 34 Menschen bei Sitz-Protesten in der Nähe des Trump Towers festgenommen, teilte die Polizei mit. Auch in Städten wie Denver, Los Angeles, San Francisco und Minneapolis protestierten Bürgerrechtler.

Das von Trumps Amtsvorgänger Barack Obama per Dekret erlassene DACA-Programm räumt hunderttausenden Kindern von illegalen Einwanderern eine Arbeitserlaubnis ein und schützt die so genannten Dreamers (Träumer) so vor der Abschiebung. Sessions sagte, das Programm sei verfassungswidrig. Nun soll der Kongress bis zum Frühjahr 2018 eine Lösung finden. Insgesamt geht es um schätzungsweise 750.000 bis 800.000 Menschen. Sie sind in den USA groß geworden und zur Schule gegangen, die allermeisten arbeiten und bezahlen ihre Steuern. (dpa)

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