Russlands Außenamtssprecherin: Washington zwingt Moskau zum Verkauf der geschlossenen Vertretungen

Russlands Außenamtssprecherin: Washington zwingt Moskau zum Verkauf der geschlossenen Vertretungen
Russlands Außenamtssprecherin: Washington zwingt Moskau zum Verkauf der geschlossenen Vertretungen
Die USA erwarten, dass Russland seine geschlossenen Vertretungen in Washington und San Francisco verkauft. Dies hat die russische Außenamtssprecherin Maria Sacharowa am Sonntag im Fernsehsender Rossija 1 mitgeteilt. Ihr zufolge habe das State Department keine Andeutungen fallen lassen, sondern seinen Wunsch direkt mitgeteilt. Die russische Diplomatin betonte dabei, dass sich die auf die Forderung der USA geräumten Gebäude in den respektabelsten Vierteln befinden.

Die Handlungen der USA bezeichnete die Diplomatin als Willkür. Ihr zufolge hätten die US-Behörden in den geschlossenen Vertretungen Russlands nach Sprengstoff gesucht. Sie hätten darauf gehofft, dass die russischen Diplomaten aus der Fassung geraten würden. Das sei aber nicht geschehen.

Wir sprechen nicht nur über ein bloßes Vermögen, sondern über ein Vermögen, das sich auf dem Territorium eines Staates befindet, der immer sein Engagement für den Schutz des Privatvermögens hervorgehoben hat", sagte Maria Sacharowa.

Zuvor hatte das Außenministerium in Moskau mitgeteilt, dass die Vereinigten Staaten am 2. September das russische Generalkonsulat in San Francisco und die russische Handelsvertretung in Washington ergriffen hätten. Russland schätze dies als einen explizit feindseligen Akt ein und rufe die USA auf, das russische Eigentum, das die diplomatische Immunität genießt, unverzüglich zurückzugeben. (TASS)

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