Russlands Außenministerium zeigt sich nach Nordkoreas Atomtest tief besorgt

Russlands Außenministerium zeigt sich nach Nordkoreas Atomtest tief besorgt
Russlands Außenministerium zeigt sich nach Nordkoreas Atomtest tief besorgt
Russlands Außenministerium hat seine tiefe Besorgnis über den jüngsten Atomtest Nordkoreas zum Ausdruck gebracht. Solche Handlungen seien eine demonstrative Vernachlässigung aller Forderungen der entsprechenden Resolutionen des UN-Sicherheitsrates. Der Test eines raketenfähigen Wasserstoffsprengsatzes schaffe eine ernsthafte Gefahr für Frieden und Sicherheit in der Region, steht im Statement des russischen Außenministeriums.

Gleichzeitig rief Moskau alle Parteien auf, Zurückhaltung zu üben und auf alle Handlungen zu verzichten, die die Situation weiter eskalieren könnten. Inzwischen kritisierte auch China den neuen Atomtest Nordkoreas scharf. Ein Sprecher des Außenministeriums in Peking äußerte "den entschiedenen Widerstand" der chinesischen Regierung. Nordkorea solle aufhören, "falsche Aktionen zu unternehmen, die die Situation verschlimmern". Pjöngjang wurde aufgefordert, sich an die Resolutionen der Vereinten Nationen zu halten und dem Willen der internationalen Gemeinschaft zu stellen, die eine koreanische Halbinsel ohne Atomwaffen anstrebe. Nordkorea solle an den Verhandlungstisch zurückkehren, hieß es in einer Mitteilung. (RIA Nowosti/dpa)

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