L’Oréal schasst schwarzes Transgendermodel wegen rassistischer Kommentare gegen Weiße

L’Oréal schasst schwarzes Transgendermodel wegen rassistischer Kommentare gegen Weiße
Der Kosmetikhersteller L’Oréal hat am Freitag auf die weitere Zusammenarbeit mit dem schwarzen Transgendermodel Munroe Bergdorf verzichtet. Der Grund waren rassistische Kommentare des Mannequins gegenüber weißen Menschen. Die Firma teilte auf Twitter mit, dass die Haltung des ehemaligen Mitarbeiters ihren Werten widerspreche.

Die 29-Jährige aus London war von dem Kosmetikhersteller für die Kampagne #allworthit (auf Deutsch: "Alles ist wert") unter Vertrag genommen worden. Das Model war L’Oréals "Gesicht der neuen Vielfältigkeit". Kurz darauf erklärte Munroe Bergdorf auf Facebook, dass der Großteil der weißen Bevölkerung des Planeten nicht verstehe oder nicht einsehen wolle, dass der Erfolg der weißen Rasse auf dem Leiden der Menschen mit einer anderen Hautfarbe beruhe. Die Existenz aller Weißen sei mit Rassismus durchtränkt. Im Anschluss an den Skandal löschte das Model den Eintrag und bemängelte, dass die Medien ihre Worte aus dem Kontext gerissen hätten.

Inzwischen starteten Munroe Bergdorfs Anhänger im Internet eine Kampagne, die zu einem Boykott gegen L’Oréal aufruft. (BBC

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