Griechische Küstenwache nimmt 13 Migranten mit gefälschten Pässen fest

Griechische Küstenwache nimmt 13 Migranten mit gefälschten Pässen fest
Griechische Küstenwache nimmt 13 Migranten mit gefälschten Pässen fest
Immer mehr Migranten versuchen in Griechenland mit gefälschten Pässen auf eine der Fähren nach Italien zu kommen. Am Freitag und am Samstagmorgen wurden im westgriechischen Hafen Igoumenitsa 13 Menschen mit falschen Ausweisen festgenommen. Bereits in den vergangenen zwei Tagen waren 16 Migranten in Igoumenitsa und der Hafenstadt Patras mit gefälschten Personalpapieren erwischt und festgenommen worden.

"Zurzeit sind die Fähren überfüllt. Die verzweifelten Menschen hoffen wegen des Hochbetriebs nicht aufzufallen", sagte ein Offizier der Küstenwache der Deutschen Presse-Agentur. Auch in Flughäfen werden fast täglich Menschen festgenommen, die mit gefälschten Pässen nach West- und Mitteleuropa fliegen wollen. Die gefälschten Reisedokumente kosten je nach Qualität der Fälschung zwischen 900 und 1.500 Euro. Auch gestohlene Dokumente werden gehandelt.

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Die griechischen Häfen Patras und Igoumenitsa sind seit den vergangenen 20 Jahren Drehscheiben der illegalen Migration von der Türkei nach Italien. Nach der weitgehenden Schließung der sogenannten Balkanroute kommen wieder mehr Migranten in Patras und Igoumenitsa an. Von dort laufen täglich mehrere Fähren zu den italienischen Häfen Brindisi, Bari, Ancona, Venedig und Triest aus. (dpa)

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