USA werfen Kuba "akustischen Anschlag" auf Diplomaten vor: Zahl der Betroffenen steigt auf 19

USA werfen Kuba "akustischen Anschlag" auf Diplomaten vor: Zahl der Betroffenen steigt auf 19
USA werfen Kuba "akustischen Anschlag" auf Diplomaten vor: Zahl der Betroffenen steigt auf 19. Auf dem Bild: US-Botschaft in Havanna
Die USA werfen Kuba einen "akustischen Anschlag" auf ihre Diplomaten vor. Nach Darstellung des US-Außenministeriums sind davon bis zu 19 Personen betroffen worden. Zuvor war die Rede von 16 Opfern. Auch Kanada meldete einen ähnlichen Fall bei einem seiner Diplomaten in Havanna.

Wie der Verband der Mitarbeiter des US-Außenamtes (AFSA) am Freitag in Washington mitteilte, seien bei den betroffenen Angehörigen der US-Botschaft ein "dauerhafter Hörverlust" sowie "leichte traumatische Gehirnschäden" festgestellt worden. Zudem seien Gleichgewichtsstörungen oder Kopfschmerzen diagnostiziert worden. Die ersten Fälle seien Ende 2016 bekannt geworden.

Zwei kubanische Diplomaten waren zuvor im Mai als Reaktion auf den mysteriösen Fall aus den USA ausgewiesen worden. Die kubanische Regierung bestritt jegliches Vorgehen gegen ausländische Diplomaten. Nach Spekulationen der US-Medien könnte es sich um einen "akustischen Anschlag" gehandelt haben. (dpa)

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