Weißes Haus beantragt offiziell Notfallhilfe nach "Harvey"

Weißes Haus beantragt offiziell Notfallhilfe nach "Harvey"
Weißes Haus beantragt offiziell Notfallhilfe nach "Harvey"
Nach den schweren Verwüstungen durch Sturm "Harvey" im Süden der USA hat die US-Regierung am Freitag Hilfsgelder in Höhe von 7,85 Milliarden Dollar vom Kongress beantragt. Ein entsprechendes Schreiben aus dem Weißen Haus ging am späteren Freitagabend (Ortszeit) beim Vorsitzenden des Abgeordnetenhauses, Paul Ryan, ein. Ursprünglich war eine Summe von sechs Milliarden Dollar im Gespräch. Der Großteil der Gelder soll in den ausgeschöpften Fonds der Katastrophenschutzbehörde Fema fließen.

Der Sturm "Harvey" könnte nach ersten Schätzungen zur teuersten Naturkatastrophe in der Geschichte der USA werden. Der Gouverneur von Texas, Greg Abbott, hatte bereits erklärt, er erwarte alleine Kosten für die Nothilfe der Bundesregierung von weit mehr als 100 Milliarden Dollar. Am Freitag schätzte der Wetterdienst AccuWeather allein den Sachschaden auf 190 Milliarden Dollar geschätzt. (dpa)

Mehr lesen:  Apocalypse USA: Hurrikan über Texas trifft auf jahrelang verfallene Infrastruktur