NATO verlangt mehr als drei Beobachter bei russisch-weißrussischen Militärübungen "Zapad 2017"

NATO verlangt mehr als drei Beobachter bei russisch-weißrussischen Militärübungen "Zapad 2017"
NATO verlangt mehr als drei Beobachter bei russisch-weißrussischen Militärübungen "Zapad 2017"
Die NATO entsendet eine dreiköpfige Beobachterdelegation, deren Experten das russisch-weißrussische Militärmanöver "Zapad 2017" (auf Deutsch "der Westen 2017") im nächsten Monat überwachen werden. Dabei pocht die NATO darauf, dass noch mehr Beobachter zu den Zapad-Übungen zugelassen werden.

Ihrerseits glauben die Vertreter Russlands und Weißrusslands, weitere Experten seien unnötig, und weisen dabei auf die internationalen Regeln hin: wenn die Truppenzahl bei den Militärübungen über 13.000 hinausginge, müssten die beiden Länder weitere Beobachter zulassen. Das ist aber nicht der Fall. Den NATO-Beobachtern wird gestattet, Gespräche über das Übungsszenario und die Entwicklung des Manövers zu führen und mit Soldaten die Militärübungen zu besprechen.

Die strategischen Militärübungen "Zapad 2017" (auf Deutsch "der Westen 2017") sollen Mitte September in Russland und Weißrussland stattfinden. Die westlichen Staaten fühlen sich dadurch bedroht.

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