London findet Gespräche über EU-Austritt und neue Partnerschaft untrennbar

London findet Gespräche über EU-Austritt und neue Partnerschaft untrennbar
London findet Gespräche über EU-Austritt und neue Partnerschaft untrennbar
Die britische Regierung drängt auf gleichzeitige Gespräche über den EU-Austritt des Landes und ein künftiges Abkommen mit der Europäischen Union. Brüssel solle mehr "Flexibilität" zeigen, heißt es in einer Mitteilung des Brexit-Ministeriums am Sonntag. Die in der vergangenen Woche von London vorgelegten Positionspapiere würden zeigen, wie Gespräche über den Austritt und die künftige Partnerschaft untrennbar miteinander verbunden seien.

Die EU-Kommission sieht das anders. Sie besteht auf einem stufenweisen Prozess. Vor Gesprächen über ein künftiges Abkommen mit London will sie "ausreichende Fortschritte" bei wichtigen Austrittsfragen erreichen. Dazu gehören finanzielle Forderungen an Großbritannien, die Zukunft der Grenze zwischen dem EU-Mitglied Irland und dem britischen Landesteil Nordirland und die Rechte der ungefähr 3,2 Millionen EU-Bürger in Großbritannien und 1,2 Millionen Briten in der EU. Dass es dabei bald zu einem Durchbruch kommt, halten EU-Beamte für unwahrscheinlich. Die britische Delegation unter der Leitung des Brexit-Ministers David Davis wird am Montag zur Fortsetzung der Austrittsverhandlungen in Brüssel erwartet. (dpa)

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