"Ich hab's satt, Menschenfleisch zu essen": Südafrikas Polizei ermittelt Fälle von Kannibalismus

"Ich hab's satt, Menschenfleisch zu essen": Südafrikas Polizei ermittelt Fälle von Kannibalismus
Ich hab's satt, Menschenfleisch zu essen: südafrikanische Polizei ermittelt Fälle von Kannibalismus
Die südafrikanische Polizei untersucht Fälle von Kannibalismus, nachdem ein Mann sich der Polizei gestellt und Bein und Hand eines Menschen als Beweis vorgelegt hat. Dabei soll der mutmaßliche Täter erklärt haben: „Ich habe es satt, Menschenfleisch zu essen“.

Danach führte der Täter die Polizei zu einem Haus in der östlichen Provinz KwaZulu-Natal, wo weitere Körperteile gefunden wurden. Es ist noch unklar, ob diese Körperteile nur einem Menschen oder mehreren Personen gehörten. Drei Verdächtige sollen eine Frau ermordet und danach ihren Körper zerstückelt haben, teilte Sprecherin der Polizei Charmaine Struwig mit. Menschliche Überreste wurden an einem Tatort in Estcourt und an einem anderen Tatort in Amangwe gefunden. Vier Männer wurden wegen Mordverdachts festgenommen, einer von ihnen soll als Naturheiler tätig gewesen sein.

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In der südafrikanischen Republik wird Kannibalismus nicht als Verbrechen eingestuft, allerdings können die Festgenommenen des Verstoßes gegen die in Human Tissue Act (Menschliches Gewebegesetz) verankerten Rechtsnormen angeklagt werden, die den Besitz von menschlichen Geweben und Körperteilen ohne Genehmigung untersagt.

Die Polizei vermutet, dass es sich um eine größere kriminelle Vereinigung handeln könnte, deren Mitglieder mit Menschenfleisch handeln.