Gattin des US-Finanzministers sorgt für Aufsehen wegen "Hochnäsigkeit"

Gattin des US-Finanzministers sorgt für Aufsehen wegen "Hochnäsigkeit"
US-Finanzminister Steve Mnuchin und britische Schauspielerin Louise Linton (vorn)
Die Frau von US-Finanzminister Steve Mnuchin, die britische Schauspielerin Louise Linton, ist mit einer als anmaßend empfundenen Äußerung auf Instagram in die Schlagzeilen geraten. Auf der Social-Media-Plattform stritt sich die 36-Jährige mit einer anderen Nutzerin. Zuvor hatte Linton in einem Tweet veröffentlicht, was für exklusive Mode sie bei einem Auftritt an der Seite ihres Mannes in Kentucky getragen hatte ("#rolandmouret, #hermesscarf, #tomford and #valentino").

Eine Instagram-Nutzerin hatte darauf sinngemäß ironisch geschrieben, sie sei froh, als Steuerzahlerin für den kleinen Abstecher nach Kentucky zahlen zu dürfen. Linton konterte, sie sei ziemlich sicher, sie und ihr Mann zahlten mehr Steuern als die Kritikerin. Die Äußerung der Gattin des wohlhabenden Ex-Finanzmanagers und Filmproduzenten wurde im Netz als hochnäsig und abgehoben kritisiert.

Linton ist ein Kind der britischen Oberschicht. Nach ihrer Zeit an einem Privatinternat in Edinburgh verbrachte sie ein Jahr in Sambia und verfasste ein 2016 veröffentlichtes Buch über ihre Erfahrungen. Unter anderem auf Druck des sambischen Hochkommissars in London musste das Buch vom Markt genommen werden, weil es nicht haltbare Darstellungen zur Rolle der Weißen in Afrika enthalten haben soll. Das afrikanische Land war einst britische Kolonie und Schauplatz von teils heftigen Auseinandersetzungen zwischen schwarzen Bergarbeitern und weißen Kolonialherren. (dpa)

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