Italien versteckt nach Barcelona-Anschlag Sehenswürdigkeiten hinter Zäunen

Italien versteckt nach Barcelona-Anschlag Sehenswürdigkeiten hinter Zäunen
Italien versteckt nach Barcelona-Anschlag Sehenswürdigkeiten hinter Zäunen
Orte in Italien, die besonderes Interesse für Touristen aus aller Welt darstellen, werden nach dem Terroranschlag in Barcelona mit Zäunen umgeben, berichtet die britische Zeitung Independent. Bald wird es einem schwer fallen, mit seinem Auto zu den Hauptsehenswürdigkeiten in Rom, Mailand, Bologna und anderen italienischen Städten zu gelangen.

Nach dem schrecklichen Terroranschlag im Zentrum von Barcelona, der 13 Menschenleben gefordert hatte, trafen die italienischen Behörden die Entscheidung, touristische Objekte zu umzäunen und somit sicherer zu machen. Es wird unter anderem geplant, die Zufahrt zur Via del Corso, einer der bekanntesten Straßen in der römischen Altstadt, zu versperren. Auch die Via dei Fori Imperiali, die die Piazza Venezia und das Kolosseum verbindet, soll mit einer Absperrung versehen werden. In Mailand sollen alle anliegenden Straßen um den Mailänder Dom sicherer gemacht werden. Mehr Anti-Terror-Zäune wird auch Bologna bekommen. Dort gilt es vor allem, die Besucher der Basilika San Petronio zu schützen. In Genua und in Neapel sorgen inzwischen verstärkte Polizeistreifen für mehr Sicherheit um Sehenswürdigkeiten.  

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