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Kenias Opposition legt Einspruch gegen Präsidentenwahl ein

Kenias Opposition legt Einspruch gegen Präsidentenwahl ein
Kenias Opposition legt Einspruch gegen Präsidentenwahl ein
Kenias Opposition hat den Wahlsieg von Präsident Uhuru Kenyatta vor dem Obersten Gericht angefochten. Kurz vor Ablauf einer siebentägigen Einspruchsfrist reichte Oppositionsführer Raila Odinga am Freitag in Nairobi ein 9.000 Seiten umfassendes Dokument ein. Ein Vorwurf lautet, dass die Computer der Wahlkommission manipuliert worden seien, um einen Wahlsieg Uhuru Kenyattas sicherzustellen. Der Gerichtshof hat jetzt 14 Tage Zeit für eine endgültige Entscheidung.

Der 55 Jahre alte Uhuru Kenyatta war am 11. August mit 54 Prozent der Stimmen zum Wahlsieger erklärt worden. Sein 72 Jahre alter Herausforderer Raila Odinga erhielt 44,7 Prozent. Der Wahlverlierer tat das Ergebnis sofort als "Schwindel" ab. Internationale Wahlbeobachter sprachen hingegen von einer glaubwürdigen Wahl. Nach Verkündung des Wahlergebnisses kam es landesweit zu Protesten. Nach Angaben der Opposition sollen dabei 100 Menschen ums Leben gekommen sein. die Polizei sprach dagegen von zehn Todesopfern. (dpa)

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