Miss France-Kandidatin soll wegen Terror-Propaganda für drei Jahre ins Gefängnis

Miss France-Kandidatin soll wegen Terror-Propaganda für drei Jahre ins Gefängnis
Model aus Frankreich wegen Terrorismus-Propaganda zu drei Jahre Haft verurteilt
Ein französisches Gericht hat eine ehemalige Teilnehmerin des Schönheitswettbewerbs "Miss France" wegen Rechtfertigung des Terrorismus zu drei Jahren Haft verurteilt. Der echte Name der Frau wurde an die Öffentlichkeit nicht preisgegeben. Französische Medien tauften die radikalisierte Schöne auf "Laetitia".

Die IS-Sympathisantin wurde im Januar 2017 festgenommen, nachdem sie auf ihrer Facebook-Seite der Terrormiliz "Islamischer Staat" Treue geschworen und zum Dschihad aufgerufen hatte. In ihrem Handy entdeckten die Ermittler Fotos von Frauen und Kindern in Kopftüchern, Audioaufnahmen von IS-Liedern sowie Videos mit Enthauptungen von Gefangenen.  

Die Französin, die zuvor zum Islam konvertiert hatte, wollte außerdem in Tunesien einen Mann heiraten, den sie via Facebook kennengelernt hatte. Die Jungvermählten wollten ihre Flitterwochen in Syrien, im Irak oder im Jemen feiern. Wegen der Verhaftung musste die Hochzeit jedoch bis auf weiteres gestrichen werden. 

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