US-General bestätigt Stopp der CIA-Waffenlieferungen an Anti-Assad-Kämpfer in Syrien

US-General bestätigt Stopp der CIA-Waffenlieferungen an Anti-Assad-Kämpfer in Syrien
US-General bestätigt Stopp der CIA-Waffenlieferungen an Anti-Assad-Kämpfer in Syrien
Ein ranghoher US-General hat bestätigt, dass die Regierung von Präsident Donald Trump die verdeckten Waffenlieferungen der CIA an syrische Regierungsgegner gestoppt hat. "Ich denke, es basierte auf einer Bewertung des Programmes. Darauf, was wir damit erreichen wollen. Auf der Machbarkeit, damit voranzukommen", sagte der Kommandeur der US-Spezialeinheiten, Tony Thomas, am Freitag bei einer Konferenz in Aspen.

Die CIA hatte das verdeckte Programm 2013 unter dem damaligen Präsidenten Barack Obama begonnen. Der Auslandsgeheimdienst rüstete so genannte moderate Rebellen mit leichten Waffen und Munition aus. Allerdings beklagten zahlreiche Gruppen in den vergangenen Monaten, kaum noch Hilfe von außen zu bekommen.

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US-Regierungsbeamte hatten der Zeitung Washington Post (Mittwochausgabe) gesagt, Trumps Entscheidung zum Stopp des Programms spiegele sein Interesse wider, Wege zu finden, um mit Russland zusammenzuarbeiten. Die Entscheidung Trumps erfolgte nach Darstellung der Zeitung vor einem Monat - also vor dem ersten persönlichen Treffen zwischen dem Präsidenten und dem russischen Staatschef Wladimir Putin während des G20-Gipfels in Hamburg vor zwei Wochen. Dabei verkündeten ihre Regierungen eine Waffenruhe für den Südwesten Syriens. Regierungsbeamte sagten der Washington Post, die Entscheidung zum Stopp der Waffenlieferungen sei keine Bedingung für die Waffenruhe gewesen. (dpa)

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