Fast 100 Tote bei Überschwemmungen in Nepal

Fast 100 Tote bei Überschwemmungen in Nepal
Fast 100 Tote bei Überschwemmungen in Nepal
Die Zahl der Todesopfer bei Überschwemmungen und Erdrutschen in Nepal ist auf mindestens 90 gestiegen. 38 Menschen wurden noch vermisst, wie das Innenministerium des Landes am Dienstag mitteilte. Fast 3.000 Häuser seien beschädigt worden.

Ab Ende der vergangenen Woche war drei Tage lang starker Monsunregen in tief liegenden Gegenden im Süden und Osten des Himalaya-Staates, an der Grenze zu Indien, gefallen. Die Fluten zerstörten Brücken, Telefonmasten und andere Infrastruktur. Im Chitwan-Nationalpark kam auch ein Nashorn aus einer bedrohten Art ums Leben.

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Mehr als 25.000 Rettungskräfte waren nach Angaben der Behörden am Dienstag weiter im Einsatz, darunter Soldaten und Polizisten. Sie sollten Menschen retten, die wegen der Überschwemmungen von der Außenwelt abgeschnitten waren, sowie Hilfsgüter verteilen. Die Regierung kündigte auch finanzielle Hilfe in Höhe von 200.000 Rupien (rund 1.630 Euro) für jedes Katastrophenopfer an. Bei sinkendem Wasserpegel warnten die Behörden vor einem möglichen Ausbruch von Krankheiten wie Typhus und Gelbsucht. (dpa)