Libyens Küstenwache wirft NGOs Kooperation mit Schleppern vor

Libyens Küstenwache wirft NGOs Kooperation mit Schleppern vor
Libyens Küstenwache wirft NGOs Kooperation mit Schleppern vor
Nach der Drohung gegen humanitäre Schiffe vor der Küste Libyens hat die libysche Küstenwache ihren Vorwurf gegen einige private Hilfsorganisationen bekräftigt, mit Schleppern zusammenzuarbeiten. "Wir haben keine Beweise. Aber es ist schon merkwürdig, dass keine Flüchtlingsboote unterwegs sind, wenn die libysche Küstenwache auf See ist, aber Schiffe dieser Organisationen in der Nähe sind", sagte der Sprecher der libyschen Küstenwache, Ajub Kasim, der Deutschen Presse-Agentur.

Die Anweisung an ausländische Schiffe, nicht in eine von Libyen erweiterte Such- und Rettungszone für die Boote mit Migranten einzudringen, stimme mit internationalem Recht überein. Berichten zufolge hatten die libyschen Behörden zuvor angekündigt, ihre Kontrolle um eine eigene Such- und Rettungszone auf internationale Gewässer ausweiten zu wollen. Diese Ankündigung verknüpften sie mit einer expliziten Drohung gegen die humanitären Schiffe. Wegen der neuen Regeln unterbrachen einige Hilfsorganisationen, darunter Ärzte ohne Grenzen und Sea Eye, ihre Missionen zur Rettung von Migranten.

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In Italien wird gegen die deutsche Hilfsorganisation Jugend Rettet wegen des Verdachts der Begünstigung zur illegalen Migration ermittelt. In den vergangenen Monaten waren immer wieder Vorwürfe gegen die privaten Retter laut geworden, mit Schleppern zu kooperieren. Dafür gab es aber keine Beweise.

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