Venezuelas Nachbarland Kolumbien lehnt Donald Trumps "militärische Option" ab

Venezuelas Nachbarland Kolumbien lehnt Donald Trumps "militärische Option" ab
Venezuelas Nachbarland Kolumbien lehnt Donald Trumps "militärische Option" ab (Symbolbild)
Nach den Äußerungen von US-Präsident Donald Trump über eine "militärische Option" zur Lösung der Krise in Venezuela hat sich das Nachbarland Kolumbien gegen eine Intervention ausgesprochen. "Wir lehnen militärische Mittel und Gewaltanwendung im internationalen System ab", teilte das Außenministerium in Bogotá am Samstag mit. "Alle Maßnahmen sollten friedlich sein und die Souveränität Venezuelas respektieren."

Kolumbien gehört zu den schärfsten Kritikern der venezolanischen Regierung. "Wir haben den Verfassungsbruch in Venezuela deutlich kritisiert", hieß es nun in dem Schreiben des kolumbianischen Außenministeriums. "Auch wenn es derzeit schwierig erscheint, auf dem Verhandlungsweg eine friedliche Lösung zu erreichen, glauben wir weiterhin, dass das der angemessene Weg ist."

Mehr lesen:  Peru weist Venezuelas Botschafter aus

Venezuela wird zurzeit von der schlimmsten wirtschaftlichen und politischen Krise seiner Geschichte erschüttert. Mehr als 120 Menschen sind bei Protesten gegen die Regierung gestorben. Lebensmittel und Medikamente sind knapp. (dpa)