Fipronil-Skandal weitet sich aus: Spanische Behörden entdecken 20 Tonnen belastete Flüssigeier

Fipronil-Skandal weitet sich aus: Spanische Behörden entdecken 20 Tonnen belastete Flüssigeier
Fipronil-Skandal weitet sich aus: Spanische Behörden entdecken 20 Tonnen belastete Flüssigeier
Im Fipronil-Skandal sind erstmals auch in Spanien belastete Eier entdeckt worden. Die aus Frankreich stammenden Flüssigeier seien von Inspektoren in einer Firma in der Provinz Bizcaya im Baskenland gefunden worden, berichtet die Zeitung El País unter Berufung auf das Gesundheitsministerium. Es handele sich um insgesamt 20 Tonnen Flüssigeier, die in den nächsten Tagen vernichtet werden sollen. Die kontaminierten Produkte seien aber nicht in den Handel gelangt.

Inzwischen hat jeder vierte Erwachsene in Deutschland seinen Eierkonsum wegen des Fipronil-Skandals verändert: 16 Prozent essen weniger Eier als üblich; zehn Prozent essen gar keine Eier mehr. Das geht aus einer repräsentativen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov im Auftrag der Deutschen Presse-Agentur hervor. 65 Prozent der Befragten stehen dem Thema dagegen gelassen gegenüber und essen weiter so viele Eier wie vor dem Skandal. (dpa)

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