Etwa 700.000 Fipronil-Eier nach Großbritannien gelangt - etwa 33 mal so viel wie bislang vermutet

Etwa 700.000 Fipronil-Eier nach Großbritannien gelangt - etwa 33 mal so viel wie bislang vermutet
Etwa 700.000 Fipronil-Eier nach Großbritannien gelangt - etwa 33 Mal so viel wie bislang vermutet
In Großbritannien weitet sich der Skandal um die mit dem Insektizid Fipronil belasteten Eier aus. Es seien 700.000 betroffene Eier importiert worden, teilte die Behörde für Lebensmittelsicherheit (Food Standards Agency, FSA) am Donnerstag in London mit. In ersten Schätzungen waren die Experten noch von 21.000 Eiern ausgegangen. Eine Gefahr für die Gesundheit hält die Behörde für „sehr unwahrscheinlich“. Etwa 85 Prozent der im Vereinigten Königreich verzehrten Eier stammen aus dem eigenen Land.

Am Donnerstag haben niederländische und belgische Fahnder an verschiedenen Orten in beiden Ländern wegen mit dem Insektengift Fipronil belasteter Eier mehrere Häuser und Büros durchsucht. Nach Angaben der niederländischen Staatsanwaltschaft handelt es sich um eine gemeinsame Aktion der Behörden. Ein Sprecher wollte keine Angaben darüber machen, wo die Durchsuchungen stattfanden. Die Staatsanwaltschaft arbeite eng mit der Behörde für Lebensmittelsicherheit (NVWA) zusammen. (dpa)

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