Aus Angst vor Nordkoreas Raketen kaufen Japaner Bunker

Aus Angst vor Nordkoreas Raketen kaufen Japaner Bunker
Aus Angst vor Nordkoreas Raketen kaufen Japaner Bunker
Während die übrige Welt der Entwicklung des nordkoreanischen Nuklearprogramms mit zunehmender Besorgtheit zuschaut, bereitet sich Japan aktiv auf das Schlimmste vor. Im Juli wurde in der Stadt Takaoka eine Zivilschutzübung durchgeführt, bei der alle Einwohner in eine unterirdische Shoppingmall evakuiert wurden. Zwei Wochen später führte Nordkorea einen Raketentest durch – der Flugkörper stürzte ins Wasser, 230 Meilen von der japanischen ausschließlichen Wirtschaftszone entfernt.

Die Angst ist so groß, dass manche Menschen ihre Vorbereitungen auf ein höheres Niveau brachten und anfingen, Bunker für sich zu kaufen. Eine der entsprechenden Baufirmen, Oribe Seiki Seisakusho, verdreifachte seit März ihren Gewinn. „Der Bunker hat eine feste und bombensichere Tür. Auch wenn es draußen während drei Stunden 1.200 Grad Celsius ist, erhöht sich die Temperatur im Innenraum nur um ein Grad“, erzählte der Firmenchef, Nobuko Oribe, dem Nachrichteportal Vice. Das Unternehmen ist bereits 30 Jahre auf dem Markt und erlebt derzeit einen echten Aufschwung.

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