Indische Polizisten wegen erfundener Everest-Besteigung entlassen

Indische Polizisten wegen erfundener Everest-Besteigung entlassen
Der Everest. (Archivbild)
Zwei indische Polizisten sind vom Dienst entlassen worden, weil sie ihre Gipfelbesteigung des Mount Everest frei erfunden haben. Die Polizisten, ein Ehepaar aus der Stadt Pune, hatten im Mai vergangenen Jahres behauptet, den 8.848 Meter hohen Berg erfolgreich erklommen zu haben und legten Gipfelfotos vor.

Doch schon rasch gab es Zweifel an der Echtheit der Bilder. Interne Ermittlungen hätten die Fälschung bestätigt, teilte die Polizei in Pune am Dienstag mit. Die Beamten seien vom Dienst entlassen worden, sagte ein Polizeisprecher der Deutschen Presse-Agentur. Weitere Konsequenzen werde es aber seitens der Polizei nicht geben.

Zuvor hatten Nepals Tourismusministerium eine Untersuchung eingeleitet. Die Behörden des Himalaya-Staats verhängten ein zehnjähriges Kletterverbot gegen die Inder. Das Zertifikat für die Besteigung des höchsten Bergs der Welt werde dem Paar aberkannt.

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Das Motiv für die Lügengeschichte war unklar. „Als wir sie fragten, warum sie das taten, gab es keine zufriedenstellende Antwort“, sagte ein Polizeisprecher. (dpa)