51 Geflügelbetriebe in Belgien wegen Fipronil-Verdachts gesperrt

51 Geflügelbetriebe in Belgien wegen Fipronil-Verdachts gesperrt
51 Geflügelbetriebe in Belgien wegen Fipronil-Verdachts gesperrt
Von den insgesamt 51 wegen eines Fipronil-Verdachts gesperrten belgischen Geflügelbetrieben sind 22 Legehennen-Betriebe. Bei 20 Höfen wurde das Insektengift festgestellt, bei zwei weiteren laufen die Analysen noch. Ein weiterer Hof - möglicherweise ein Zucht- oder Mastbetrieb - wies ebenfalls Auffälligkeiten auf. Das gab am Montag die belgische Lebensmittelsicherheitsbehörde FASNK bekannt.

Der höchste gemessene Wert lag laut FASNK bei 0,096 Milligramm pro Kilogramm. Gesundheitsrisiken gibt es laut EU-Grenzwerten erst ab 0,72 Milligramm pro Kilogramm. Allerdings müssen schon Eier mit 0,005 Milligramm vom Markt genommen werden, weil das Insektengift Fipronil gar nicht in die Lebensmittelkette gelangen soll.

Bis zum heutigen Tag, dem 7.8.2017, weist keine der analysierten Proben auf eine Gefahr für die öffentliche Gesundheit hin", heißt es in der Mitteilung der Behörde.

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Ursprünglich waren insgesamt 86 Einrichtungen gesperrt worden, darunter auch Zucht- und Mastbetriebe. Mehrere Dutzend Landwirte dürfen also mittlerweile wieder liefern. Aktuell werden laut FASNK alle Legehennen-Betriebe überwacht, die möglicherweise von Verunreinigungen betroffen sein könnten. Es geht um etwa 200 Unternehmen. (dpa)

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