Zwölf Muslimbrüder in Ägypten zur Todesstrafe verurteilt

Zwölf Muslimbrüder in Ägypten zur Todesstrafe verurteilt
Zwölf Muslimbrüder in Ägypten zur Todesstrafe verurteilt
Das ägyptische Strafgericht hat am Montag ein endgültiges Urteil gegen zwölf Menschen gefällt, die im August 2013 eine Polizeistation in der Provinz Minya angegriffen haben. Weitere 140 Menschen wurden im Rahmen des Prozesses zu lebenslänglicher Haft verurteilt.

Nach Angaben der Zeitung Al-Ahram sind alle Verurteilten Mitglieder der in Ägypten verbotenen terroristischen Organisation "Muslimbruderschaft". Ermittlern zufolge beteiligten sie sich am Angriff auf eine Polizeistation im Jahr 2013, nachdem der damalige Präsident Mohammed Mursi durch einen Militärputsch abgesetzt worden war. Tausende Islamisten hatten das Gebäude mit Steinen, Flaschen mit Brandbeschleuniger sowie mit Gasflaschen beworfen. Ein Offizier war dabei getötet worden.

Das Urteil ist endgültig und wurde vom Großmufti des Landes bereits gebilligt.

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