Deutsche Wirtschaft warnt vor Folgen der US-Sanktionen gegen Russland

Deutsche Wirtschaft warnt vor Folgen der US-Sanktionen gegen Russland
Deutsche Wirtschaft warnt vor Folgen der US-Sanktionen gegen Russland (Symbolbild)
Die neuen US-Sanktionen gegen Russland bereiten der deutschen Wirtschaft Sorgen. Die nicht mit der EU abgestimmten Strafmaßnahmen nehmen unter anderem den für Russland wichtigen Energiesektor ins Visier. Sie können aber auch Firmen aus anderen Ländern treffen, die sich an der Instandsetzung, Modernisierung oder am Ausbau russischer Exportpipelines beteiligen.

"Wichtige Projekte für die Versorgungssicherheit können zum Stillstand kommen, sollte es deutschen Unternehmen nicht mehr erlaubt sein, an russischen Gaspipeline-Projekten mitzuwirken", sagte der Außenwirtschaftschef des Deutschen Industrie- und Handelskammertages, Volker Treier, der Deutschen Presse-Agentur. Das würde auch die deutsche Wirtschaft insgesamt empfindlich treffen.

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Nach Jahren der Krise infolge des Ölpreisverfalls und der 2014 verhängten EU-Wirtschaftssanktionen hatte sich die russische Wirtschaft zuletzt erholt. Für dieses Jahr erwartet der DIHK zum ersten Mal seit vier Jahren wieder ein Wachstum der deutschen Exporte in das Land. Dabei könnte es sich demnach um ein Plus von mindesten fünf Prozent handeln. Im Zeitraum von 2013 bis 2016 waren die Ausfuhren deutscher Güter nach Russland um 40 Prozent eingebrochen. (dpa)

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