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Trotz aller Appelle: Verfassungsversammlung in Venezuela gestartet

Trotz aller Appelle: Verfassungsversammlung in Venezuela gestartet
Trotz aller Appelle: Verfassungsversammlung in Venezuela gestartet
Trotz aller Warnungen und Appelle hat am Freitag eine Verfassungsgebende Versammlung in Venezuela ihre Arbeit aufgenommen. Unter scharfen Sicherheitsvorkehrungen von Militär und Polizei begann im Gebäude des Parlaments in Caracas die konstituierende Sitzung der 545 Mitglieder im Beisein von Staatschef Nicolás Maduro.

Die Versammlung soll die Verfassung von 1999 reformieren - und hat in der Übergangszeit alle politischen Vollmachten. Das bisherige, von der Opposition dominierte Parlament wird daher de facto machtlos. Symbolisch sollen auch die von der Opposition abgehängten Porträts des Begründers des Sozialismus-Projekts, von Hugo Chávez wieder aufgehängt werden.

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Zuvor hatte Papst Franziskus Maduro gebeten, die Versammlung "zu stoppen oder auszusetzen". Sein Wort hat viel Gewicht - in dem 30-Millionen-Einwohner-Land sind 95 Prozent katholisch. Maduro teilte hingegen via Twitter vor Beginn der Versammlung mit:

"Die Verfassungsversammlung des souveränen Volkes hat Flüsse und Berge überquert (...). Nichts und niemand wird die neue Geschichte verhindern. Wir werden siegen (Venceremos)." 

(dpa)

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