Bandenkrieg in Kopenhagen - Visitationszonen verlängert

Bandenkrieg in Kopenhagen - Visitationszonen verlängert
Bandenkrieg in Kopenhagen – Visitationszonen verlängert
Am Donnerstag hat die Polizei die Einrichtung so genannter Visitationszonen in der dänischen Hauptstadt verlängert. In diesen Bereichen können die Beamten stichprobenartige Personenkontrollen und Leibesvisitationen vornehmen. Der Oberbürgermeister von Kopenhagen forderte die Polizei auf, an den Orten, an denen sich Banden aufhalten, mobile Stationen einzurichten.

In der dänischen Hauptstadt Kopenhagen ist es in den vergangenen Wochen zu Auseinandersetzungen verfeindeter Banden gekommen. Seit Mitte Juni gab es 15 Zwischenfälle mit Schusswaffen und zwei Messerstechereien, bei denen mehrere Menschen verletzt wurden. 16 Menschen wurden festgenommen, wie Medien unter Berufung auf die Polizei berichteten. Zu den möglichen Hintergründen der Auseinandersetzungen machte die Polizei keine Angaben. (dpa)

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