Urteil für Holocaustleugner in Österreich

Urteil für Holocaustleugner in Österreich
Symbolbild
Das Gericht der österreichischen Stadt Feldkirch hat einen Holocaustleugner zu einem Jahr bedingter Haft verurteilt. Dies berichtet die Tiroler Tageszeitung Online. Der Mann, dessen Name nicht genannt wird, stellte auf seiner Facebookseite die Massenvernichtung der Juden in Gaskammern explizit in Frage. "Auf solche Weise hat der Angeklagte einen Verstoß gegen das Verbotsgesetz verübt", hieß es im Gerichtsurteil.

Außerdem wurde der Mann wegen Verhetzung und Beleidigung von Muslimen, die er "Gesindel" nannte, zu einer Geldstrafe in Höhe von 1.440 Euro verurteilt. Der Mann gestand seine Schuld vom Beginn des Prozesses an, versuchte jedoch, seine Handlungen zu rechtfertigen. Das Urteil wegen Wiederbetätigung und Verhetzung ist nicht rechtskräftig.  

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