Eurovision ändert Wettbewerbsordnung wegen Handlungen der Ukraine

Eurovision ändert Wettbewerbsordnung wegen Handlungen der Ukraine
Eurovision ändert Wettbewerbsordnung wegen Handlungen der Ukraine
Wegen des Vorgehens der Ukraine haben die Eurovision-Organisatoren die Wettbewerbsordnung geändert. „Zweifellos gab es beim ESC 2017 in Kiew mehrere unerwünschte Vorfälle, viele von denen eine Verschiebung der Veranstaltung aus dem Gastgeberland, der Ukraine, in einen anderen Staat verursachen könnten. Dies führte zu einer Reihe von Änderungen und Anpassungen in der Wettbewerbsordnung der bevorstehenden ESC-Veranstaltungen“, heißt es in einem Statement der Europäischen Rundfunkunion (EBU).

Laut neuen Regeln dürfen diejenigen Darsteller nicht in eine Delegation eines Staates aufgenommen werden, für die es Einschränkungen für die Einreise ins Gastgeberland gibt.

Der ukrainische Sicherheitsdienst (SBU) hatte im März ein dreijähriges Einreiseverbot gegen die russische ESC-Teilnehmerin Julia Samoilowa verhängt. Der SBU begründete das Einreiseverbot damit, dass die Sängerin im Jahr 2015 ohne Erlaubnis aus Kiew auf die Krim gereist und dort bei einem Konzert aufgetreten sei. Ein Sprecher des russischen Außenministeriums nannte die Entscheidung "zynisch und unmenschlich". 

Mehr lesen - Gericht verpflichtet ukrainischen Geheimdienst, Strafverfahren gegen Poroschenko einzuleiten

ForumVostok